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EU-Kurs trotz Eurasischer Union: Armenien vor ungewisser Zukunft

Die Partei des armenischen Premierministers Nikol Paschinjan hat die Parlamentswahl nach vorläufigen Angaben mit knapp 49,8 Prozent gewonnen, will die Annäherung an die EU fortsetzen und zugleich in der Eurasischen Wirtschaftsunion bleiben.

Oppositionskräfte um Samwel Karapetjan und Robert Kotscharjan sprechen von Unregelmäßigkeiten und kündigen Widerstand gegen das Ergebnis an. Unser Korrespondent Iwan Medwedew ordnete ein, Paschinjan habe zwar gewonnen, aber an Rückhalt verloren – während Armeniens außenpolitischer Spagat zwischen Brüssel und Moskau die politische Unsicherheit weiter verschärfen dürfte.

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